Gedächtnissprechstunde

  • Gedächtnisschwierigkeiten sind häufig erste Anzeichen einer beginnenden Demenz  (Alzheimer oder andere Erkrankungen).

    Jedoch sind Probleme mit dem Gedächtnis nicht immer auf eine Erkrankung des Gehirns zurückzuführen. Es ist bis zu einem gewissen Grad normal, dass wir mit fortschreitendem Alter auch einmal etwas vergessen können. Auch können sich manche Medikamente (insbesondere Beruhigungs- oder Schlafmittel) oder andere Erkrankungen oder  Probleme negativ auf unser Gedächtnis auswirken, wie z.B. Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Erschöpfung, Stress, Schlafmangel, Depression etc.

  • Es ist für uns selbst normalerweise sehr schwierig festzustellen, ob Gedächtnisschwierigkeiten, die wir an uns beobachten, im Rahmen eines normalen Alterungsprozesses auftreten, oder ob sie ein Hinweis auf eine Erkrankung sind. Gewissheit kann eine diagnostische Abklärung in der GEDÄCHTNISSPRECHSTUNDE geben.

    Die Gedächtnissprechstunde wird in Zusammenarbeit von ärztlichen und psychologischen Fachleuten aus den Bereichen Neuropsychologie, Allgemeinmedizin ,Neurologie und Psychiatrie durchgeführt. In diesem Zusammenhang werden begleitend auch weitere notwendige diagnostische Untersuchungen durchgeführt oder veranlasst, wie EEG, CT, Magnetresonanztomografien und/oder  Laboruntersuchungen.
    Das Gedächtnis und das allgemeine kognitive Funktionsniveau einer Person werden untersucht und die Ergebnisse mit der jeweiligen Altersnorm und der Ausbildung verglichen, die gemacht wurde. Durch die Abklärung der Gedächtnisleistung und weiterer begleitender Untersuchungen kann festgestellt werden, was die Ursachen der Gedächtnisschwierigkeiten sind und ein Behandlungsplan erstellt werden.

    Durch eine frühzeitige Behandlung der Gedächtnisschwierigkeiten infolge einer Erkrankung kann gewährleistet werden, dass ein Mensch über einen langen Zeitraum seine Autonomie sowie eine gute Lebensqualität erhalten kann.